AdWord-Sperrung
Autor: Markus Fettke | Kategorie: Internet
Ende vergangenen Jahres häuften sich noch die Abmahnungen wegen vermeintlicher Rechtsverletzungen durch die Verwendung fremder Marken als Google AdWords. Gespannt warten die Parteien dieser Streitigkeiten auf die vom Europäischen Gerichtshof hierzu angekündigten Entscheidungen. Doch es gibt noch einen anderen wirksamen Weg, um AdWord-Werbung zu verhindern.
Hintergrund
Gemäß Nr. 7 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Google-Werbevereinbarung müssen die AdWords-Kunden bei Schaltung einer AdWords-Werbeanzeige sicherstellen, dass sie durch das von ihnen als Keyword genutzte Zeichen keine geistigen Eigentumsrechte, gewerbliche Schutzrechte (insbesondere Markenrechte) Dritter verletzen. Dieser Grundsatz wird aber nicht immer eingehalten, was auch die steigende Zahl der Gerichtsentscheidungen zum Thema AdWords beweist.
Voraussetzungen
Stellt ein Inhaber einer geschützten Marke fest, dass jemand seine Marke als Keyword angegeben hat oder es im Text einer Werbeanzeige nutzt, dann steht ihm neben einem Gerichtsverfahren aber auch die Möglichkeit offen, sein Recht mittels einer Beschwerde direkt bei Google geltend zu machen.
Hierbei sind zwei Dinge besonders zu beachten: zum einen muss der Markeninhaber als Beschwerdeführer selbst kein AdWords-Kunde sein und zum anderen ist Google nur für solche Verletzungen Ansprechpartner, bei denen die Anzeige bei Google direkt geschaltet und als solche kenntlich gemacht ist (“Anzeige”) – jedoch keinesfalls für Suchergebnisse, die mittels Google erzielt wurden.
Für die Überprüfung der Beschwerde benötigt Google vom Markeninhaber nur Informationen zum Geltungsbereich seiner Marke und zu den durch sie geschützten Waren oder Dienstleistungen. Da das Werbesystem bei Google textbasiert ist, werden im Beschwerdeverfahren Bildmarken, d.h. Marken, die Design- oder Formatierungselemente enthalten, nicht berücksichtigt. Nicht vom Schutz durch das Google-Beschwerdesystem sind solche Anzeigen umfasst, die aufgerufen werden, wenn neben einem Markenbegriff noch ein allgemeiner Suchbegriff verwendet wird. Da Google ein System der “weitgehend passenden Keywords” verwendet.
Das bedeutet, dass wenn die Anzeige auch dann auftauchen kann und darf, selbst wenn ein Markenname eingegeben wird, solange dies über die “weite Suche” geschehen ist und nur systemintern die Marke mit umfasst ist. Beispiel (von Google selbst): wenn “Schuhe” als Suchwort eingegeben wird, erscheint eine Anzeige, die möglicherweise auch bei der Eingabe der Suchwörter “Tennisschuhe”, “Nike Schuhe” etc. erscheinen würde. Dies allein ist also noch kein Hinweis auf eine Verwendung der Marke als AdWord.
Vorgehensweise
Die Vorgehensweisen für Markenbeschwerden bei Google unterscheiden sich je nach den Regionen, in denen die Marke ihren Geltungsbereich hat:
a) Markenrechte außerhalb der USA, UK, Irland, und Kanada
Die Überprüfung von Google beschränkt sich allein auf die Inhalt der Anzeigen und der Keywords. Der AdWords-Kunde wird dann von Google aufgefordert, die möglichweise irrtümlich verwendeten Marken aus dem Anzeigentext und/oder aus der Keyword-Liste zu entfernen. Hierbei wird von Google sichergestellt, dass der Kunde die geschützten Begriffe auch künftig nicht mehr verwendet.
Das Formular für deutsche Rechteinhaber findet sich hier.
b) Markenrechte in den USA, UK, Irland, und Kanada
Bei Beschwerden innerhalb dieser Länder, beschränkt sich die Untersuchung von Google auf den reinen Anzeigentext. Verwendet der Kunde die Marke im Text, so wird er aufgefordert, diese Marke zu entfernen und Google unterbindet die erneute Verwendung im Anzeigentext. Wichtig ist hier, dass Google keine Keywords deaktiviert.
Die Beschwerde des Beschwerdeführers kann nur gegen eine Anzeige eines bestimmten AdWords-Kunden oder gegen mehrere Anzeigen verschiedener AdWords-Kunden gerichtet sein. In dem ersten Fall wählt der betroffene Markeninhaber die Option “für bestimmte AdWords-Kunden” und gibt in seiner Beschwerde die genaue Anzeige-URL an. Im zweiten Fall muss der betroffene Markeninhaber nur die Option “für alle AdWords-Kunden” wählen; die Anzeigen-URLs muss er nicht angeben.
Aufgrund dieser Beschwerde wird Google die Verwendung der Marke in allen relevanten Anzeigen prüfen. Möchte sich der Beschwerdeführer, der selbst ein AdWords-Kunde ist, zur Verwendung der Marke autorisieren, dann sollte er in der Beschwerde zusätzlich seine AdWords-Kundennummer oder Login-Email-Adresse angeben. Zudem können im Rahmen der Beschwerde diejenigen Anzeigenkunden ausgenommen werden, die berechtigt sind, die Marke zu nutzen.
Stellt Google bei der Überprüfung der Beschwerde eines Markeninhabers fest, dass die Beschwerde begründet ist und dass die Rechte des Markeninhabers durch die Nutzung seiner Marke als Keyword durch einen Dritten verletzt wurden, dann wird das benutzte Keyword von Google gesperrt.
Ein weiteres Verfahren zur Sperrung von AdWord-Werbung bietet Google auch im Zusammenhang mit Anzeigen, die Werbung für gefälschte Produkte machen. Möchte ein Markeninhaber die Werbung für gefälschte Produkte in AdWords-Anzeigen beanstanden, dann kann er direkt das auf der Google-Webseite in englischer Sprache veröffentlichte Beschwerdeformular nutzen.
Rechtliche Bedenken
Wer seine Marke als AdWord sperren lässt, sollte stets bedenken, dass damit auch berechtigte Nutzer “ausgesperrt” werden könnten. Wer beispielsweise von dem Markeninhaber das Recht erworben hat, mit der Marke zu werben, der könnte bei einer Sperrung seiner AdWord-Werbung Schadenersatzansprüche gegen den Markenrechtsinhaber geltend machen. Es ist also dringend erforderlich, dass der Rechteinhaber überprüft, ob er gezielt gegen einzelne Anzeigen vorgeht oder eine allgemeine Sperre erwirken möchte, mit der Gefahr, bei der Überprüfung berechtigte Nutzer auszusperren. Damit ist grundsätzlich die individuelle Sperrung von Werbeanzeigen der allgemeinen Sperre vorzuziehen.
Fazit
Das aktuell noch recht unbekannte Markenbeschwerdeverfahren von Google im Zusammenhang mit der AdWord-Werbung stellt eine sehr wirksame Methode dar, wie sich Markenrechtsinhaber gegen unrechtmäßige AdWord-Werbung wehren können. Welche Auswirkungen jedoch die zum Thema AdWord-Werbung noch ausstehenden Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes auf das Markenbeschwerdeverfahren haben werden, ist ungewiss.
Quelle: contentmanager.de (Verena Eckert)
GOOGLE Fake-Mail
Autor: Markus Fettke | Kategorie: Internet
Diese E-Mail sollte einfach nur gelöscht werden.
Anbei der E-Mail-Text:
Betreff: _______ GLUECKWUENSCHE! _______
VOM SCHREIBTISCH
DIE LEITUNG INTERNATIONALEN BEFOERDERUNGEN
GOOGLE INTERNATIONAL INC.
ENGLAND AUSSENSTELLE
19, STEVE RODDINGHAM AVENUE,
LONDON, SW46 JH31,
ENGLAND
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REF NR.: GOOGLE-0293856-2009
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GEWINN NR.:GOOGLE-1029375-2009
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DATUM: 30.10.2009
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BETRAG:EUR 1,000,000.00
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GEBIET: EUROPA
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PROGRAMM: GOOGLE AUSSTATTUNGSFONDS 2009.
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_______ GLUECKWUENSCHE! _______
Google International Inc.hiermit teilt Ihnen die Ergebnisse von Google Austattungsfonds 2009 Promo E-Mail-Adresse [fuer Europaeische Einwohner] Programm mit.
Google International Inc. bedanke sich bei allen Individuum weltweit ,als wir alle uns auf eine schoene NeuJahr 2009 freuen.
Die endgueltige Programme wurden auf dem 29. Oktober 2009 in Aachen,Deutschland gehalten.Ihre E-Mailadress ist als ein Gewinner fuer den Geldpreis vom EUR 1,000,000.00 (EINE MILLION)
EUROS) gewaehlt worden.Dies Ergebnis ist jetzt zu Ihnen heute 30. Oktober 2009 freigegeben und Ihre E-Mail-Adresse, die in der Einer Kategorie befestigt wird,hat EUR 1,000,000.00 (EINE
MILLION EUROS) gewonnen .
Diese Programme wurde von den Google International Inc. und die unten genannten Firmen fundiert:
1. Microsoft Incoporation
2. Aol
3. Calsberg
4. Becks
5. Benz
6. Coca-Cola
7. Mercedez Benz
8. Suisse Credit
9. Raiffeisen Bankgruppe
10.Allianz
11.Volkswagen
12..Nokia
13.Siemens
Alle E-Mail-Adressen wurden automatisch durch ein Computerstimmzettelsystem ausgewaehlt, in den Ihre Email-Adresse als einer der ZEHN {10} gluecklichen Gewinner ausgewaehlt wurde.
Andere Gewinner aus Europa in Ihrer Kategorie lautet:
1. Dr. Joerg Schuster – Aus Basel, Schweiz
2. Frau Linda Reichert- Aus Linz, Oesterreich
3. Herr Ivan Boranov- Aus Moscow, Russland
4. Herr Jacques Van Belweek- Aus Antwerp, Belgien
5. Frau Inge Schneider- Aus Stuttgart, Deutschland
6. Pfarrer Luis Mendez-Aus Mallorca, Spanien
7. Frau Lisa Collini-Aus Milan, Italien
8. Ing. Johannsen Bergkramp-Aus Copenhagen, Denmark
9. Herr Gary Morgan- Aus Liverpool, England.
Alle E-mail Adressen wurde von den Europaeischen Union{EU} Einwohnerverzeichnis und Internet Benutzer Databanken aus dem ganzen Europa Gebiet ausgewaehlt.
Ihre Ticket Nummer lautet:-846594 .und Glueckszahl 5
Sie werden geraten, Ihre siegreichen Informationen vertraulich {SEHR GEHEIM} zu behalten, bis Ihre Ansprueche und Ihr Geld bearbeitet worden sind, das zu Ihnen ueberwiesen werden wird.Dies ist
ein Teil von unserem Sicherheitsprotokoll,um Doppelbeanspruchen und ungerechtfertigten Missbrauch von diesem Programm durch Schwindel zu vermeiden.
Sie muessen Ihr Gewinn nicht spaeter als am 5. November 2009 beansprucht werden. Nach diesem Datum, wird alle unbeanspruchten Fonds zu unserem Zentralebuero (als nicht beansprucht)
zurueckgekehrt werden .
Bitte merken Sie, um unnoetige Verspaetungen und Komplikationen zu vermeiden,erinnern Sie sich immer an Ihre REF NR.: Google-0293856-2009 in allen von Ihren Korrespondenz mit uns zu
zitieren.
Wir bitten Sie, sich an der Google Austattungsfonds 2009 Verarbeitung / Auszahlung von der Offiziellen Bezahlende Bank {Halifax Bank Plc} zu wenden {fuer Auszahlung und alle andere wichtige
Erklaerungen}:
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HALIFAX BANK PLC
BUERO VON VERARBEITUNG UND AUSZAHLUNG,
GOOGLE AUSTATTUNGSFONDS 2009
ANSPRECHPERSON: Mrs Mary Jan David.
E-mail: maryjandavid1@gmail.com
ENGLAND
============================== ====================
Fuer die Verarbeitung und Auszahlung von Ihrem Gewinn ,fuellen Sie sofort die unten Form und reichen Sie es zu Google E-mail Austattungsfonds 2009 Verarbeitung / Auszahlung von der
Offiziellen Bezahlende Bank {Halifax Bank Plc} Mrs Mary Jan David.
E-mail: maryjandavid1@gmail.com
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GOOGLE AUSSTATTUNGSFONDS 2009 GEWINNER ANMELDEFORMULAR FUER ZAHLUNG .
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VORNAME:…………………. …..
GEBURTSDATUM:.. …………………
NACHNAME:………………… …..
GESCHLECHT:………………. …..
ADRESSE:…………………. ……
NATIONALITAET:……………. …..
BERUF:…………………… ……
TELEFONNUMMER:……………. …..
FAXNUMMER:……………….. …..
BETRAG GEWONNEN:……………….
REF NR.:…………………….. .
GEWINN NR.:……………………
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GOOGLE AUSSTATTUNGSFONDS 2009 GEWINNER ANMELDEFORMULAR FUER ZAHLUNG .
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GENEHMIGT FUER AUSZAHLUNG.
FUER GOOGLE E-MAIL AUSSTATTUNGSFONDS 2009 PROGRAMM
MAG. DR. EVA-MARIA SCHULZE
CHEFIN, AUSLANDANGELEGENHEIT ABTEILUNG.
GOOGLE INTERNATIONAL INC.
ENGLAND AUSSENSTELLE
19, STEVE RODDINGHAM ,
LONDON, SW46 JH31,
ENGLAND.
P.S. BEANTWORTEN SIE NICHT ZU DIESER EMAIL,SONDERN WENDEN SIE SICH AN DER BEZAHLENDE BANK DURCH E-MAIL MIT IHREN DATEN!
GOOGLE 2009
GLÜCKWÜNSCHE!!!(WINNING NOTIFICATION)
Copyright (c) 2009 Google International Inc. Alle Rechte vorbehalten. Geschaeftsbedingungen -Hilfe
Hinweis: Auf diesen Seiten sammeln wir persoenliche Informationen.
Fuer weitere Details lesen Sie bitte unsere Hinweise zum Daten.
Google kann mehr…
Autor: Markus Fettke | Kategorie: Internet
Rechtschreibung
Wenn die Rechtschreibprüfung bei einer Anfrage einen möglichen Rechtschreibfehler erkennt, wird bei Suchen in US-Englisch ein einzelner Vorschlag zur Schreibweise zurückgegeben. Bei der Rechtschreibprüfung wird der Kontext berücksichtigt.
Großschreibung
Bei Google-Suchen wird keine Groß- und Kleinschreibung berücksichtigt. Alle Buchstaben werden unabhängig von Ihrem Eintrag als kleingeschrieben interpretiert. Für die Suchanfragen “konrad adenauer”, “Konrad Adenauer” und “Konrad adenauer” werden beispielsweise dieselben Ergebnisse zurückgegeben.
Häufig verwendete Begriffe
Google ignoriert häufig benutzte Wörter, wie “wo” und “wie” sowie bestimmte einzelne Zahlen und einzelne Buchstaben, da diese Ihre Suche verlangsamen, ohne die Ergebnisse zu verbessern. Google gibt an, dass ein häufig verwendetes Wort ausgeschlossen wurde, indem Details auf der Ergebnisseite angezeigt werden.
Wenn ein häufig verwendetes Wort hinsichtlich der gesuchten Ergebnisse wichtig ist, kann es eingeschlossen werden, indem ihm ein Pluszeichen (“+”) vorangestellt wird. Geben Sie vor dem Pluszeichen “+” ein Leerzeichen ein, aber nicht danach.
Nach Datum sortieren
Suchergebnisse werden standardmäßig nach Relevanz sortiert, wobei das relevanteste Ergebnis oben auf der Seite angezeigt wird. Wenn Sie die Dokumente stattdessen nach Datum ordnen möchten, klicken Sie auf den Link “Nach Datum sortieren”. Das aktuellste Dokument erscheint oben auf der Seite. In den Ergebnissen wird das Datum jeder Datei zurückgegeben. Ergebnisse, für die keine Datumsangaben vorhanden sind, werden am Ende nach Relevanz sortiert angezeigt.
Zahlen
Verwenden Sie bei der Suche nach Zahlen weder exponentielle Zahlen, wie “1e10,” noch negative Ganzzahlen, wie “-12.” Durch Kommas getrennte Zahlen werden als separate Zahlen, nicht als Bruchzahlen gehandhabt. Das heißt, das Komma wird als Trennzeichen, nicht als Dezimaltrennzeichen angesehen. Beispiel: Falls Sie “3,75″ eingeben, werden zwei separate Suchanfragen durchgeführt, eine nach “3″ und eine nach “75″, also nicht nach dem Dezimalbruch, “drei und dreiviertel.” Kommas, die nach jeder dritten Ziffer als Trennzeichen vorkommen, werden ignoriert und sind nicht erforderlich. Beispiel: “10,000″ und “10000″ werden gleichermaßen behandelt.
Erweitern der Suche
Sie können die Suche mithilfe des OR-Operators erweitern. Wenn Sie nach Seiten suchen, die entweder Wort A oder Wort B enthalten, setzen Sie zwischen die Begriffe ein groß geschriebenes OR.
Verfeinern der Suche
Da Google nur Webseiten zurückgibt, die alle Wörter Ihrer Suchanfrage enthalten, kann die Suche ganz einfach durch das Hinzufügen weiterer Wörter zu den bereits eingegebenen Suchbegriffen verfeinert werden. Die verfeinerte Suchanfrage gibt einen Teil der Seiten aus, die bereits bei der ursprünglichen umfassenderen Anfrage zurückgegeben wurden. Wenn dabei nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt werden, können Sie versuchen, Wörter auszuschließen, nach Wortgruppen zu suchen oder die Suche auf einen Zahlenbereich zu beschränken. Diese Verfahren werden in den folgenden Teilabschnitten beschrieben.
Ausschließen eines Worts
Wenn der Suchbegriff mehr als eine Bedeutung aufweist, können Sie die Suche durch Hinzufügen eines Minuszeichens (“-”) vor Wörtern konzentrieren, die mit der zu vermeidenden Bedeutung im Zusammenhang stehen. Stellen Sie sicher, dass vor dem Minuszeichen ein Leerzeichen steht. Sie können eine Liste von Wörtern verketten, die Sie ausschließen möchten.
Wortgruppensuche
Wortgruppensuchen sind dann nützlich, wenn Sie nach Zitaten oder bestimmten Namen suchen. Sie können nach einem exakten Ausdruck oder Namen folgendermaßen suchen:
Setzen Sie den Ausdruck in Anführungszeichen. Google gibt in diesem Fall nur Dokumente zurück, die die exakte eingegebene Wortgruppe enthalten.
Verwenden Sie Wortgruppenverbindungen – z. B. Bindestriche, Schrägstriche, Punkte, Gleichheitszeichen und Apostrophzeichen – zwischen den einzelnen Wörtern der Suchanfrage.
Wortgruppenverbindungen und Anführungszeichen verbinden die Suchbegriffe zu einer einzigen Einheit. Beispiel: Wenn Sie folgende Anfrage eingeben, behandelt Google diese als Wortgruppensuche, obwohl die Suchbegriffe nicht in Anführungszeichen eingeschlossen sind.
Bereichssuchen
Sie können die Suchanfrage in einem gewissen Bereich abgrenzen. Sie können Bereiche für Daten, Gewichte, Preise, Meta-Tags usw. festlegen. In den folgenden Teilabschnitten werden Möglichkeiten beschrieben, wie die Suche mithilfe von Bereichen verfeinert wird.
Zahlenbereiche
Falls Sie nach Dokumenten oder Artikeln suchen möchten, die Zahlen in einem bestimmten Bereich enthalten, geben Sie den Suchbegriff und den Zahlenbereich (getrennt durch zwei Punkte “..”) ein. Sie können Bereiche für Gewichte (“250..500 g Kohlenschippe”), Abmessungen (“90..100 mm Stiel”), Jahre (“Tour de France 2000..2006″), Preise (nur in Dollarwährungen, “Fahrradbeleuchtung $10..$30″) usw. festlegen. Geben Sie eine Maßeinheit oder einen beliebigen anderen Indikator für den Zahlenbereich an. Jede Zahl im Bereich sollte nicht mehr als sechs wichtige Ziffern umfassen. Beispiel: Falls Sie die Suchanfrage “1..1234567-Tonnen-LKW” eingeben, werden nur die sechs wichtigen Ziffern von “1234567″ in die Bereichssuche aufgenommen, als ob Sie nur “1..1234560-Tonnen-LKW” eingegeben hätten.
Datumsbereiche
Sie können nach Dokumenten suchen, die Daten innerhalb eines Zeitfensters enthalten. Geben Sie zur Verwendung der Datumsbereichssuche Folgendes ein:
Der Suchbegriff
Der Datumsbereichsoperator
Das Startdatum
Das Trennzeichen (zwei Punkte bei Verwendung des Formats JJJJ-MM-TT oder ein Bindestrich bei Verwendung des julianischen Formats)
Das Enddatum
Fügen Sie kein Leerzeichen zwischen dem Suchoperator und dem Datumsbereich ein. Das Datum kann folgende Formate aufweisen:
Das Format JJJJ-MM-TT (ISO 8601). Datumsbereiche in diesem Format müssen mit zwei Punkten (“..”) getrennt werden.
Das julianische Format Das julianische Datum wird nach der Anzahl der Tage seit dem 1. Januar 4713 v. Chr. berechnet. Beispiel: Das julianische Datum für den 1. August 2001 lautet 2452122. Datumsbereiche in diesem Format müssen mit einem Bindestrich (“-”) getrennt werden.
Das früheste Datum, das bei der Datumssuche verwendet werden kann, ist der 1. Januar 1990 und das letzte Datum der 9. November 2034.
Metadaten- und Meta-Tag-Bereiche
Sie können nur nach Dokumenten mit Metadaten oder Meta-Tags suchen, die Zahlen im angegebenen Bereich enthalten. Geben Sie zur Verwendung der Metadatenbereichssuche Folgendes ein:
Der Suchbegriff
Der inmeta:-Operator
Der Name der Metadaten oder des Meta-Tags
Der mit zwei Punkten (“..”) getrennte Zahlenbereich
Für eine korrekte Datumsbereichsuche mit inmeta muss der Meta-Tag-Content nur das Datum, keine weiteren Daten, enthalten. Beispiel: Ihre Dokumente verfügen über Metadaten mit der Bezeichnung “geändert”, die Informationen über die letzten geänderten Daten der Dokumente enthalten. Sie können den inmeta-Operator über das reine Suchen nach Dokumenten mit Metadaten, die einen Datums- oder Zahlenbereich umfassen, hinaus verwenden.
Quelle: google.uni-koeln.de
Tags: Google, Google-Suche, Suchmaschine
Erweiterte Google-Suche
Autor: Markus Fettke | Kategorie: Internet
unterstützt mehrere erweiterte Operatoren, bei denen es sich um Suchbegriffe handelt, die Ihre Suche auf einen kleineren Satz Dokumente beschränken. Wenn Sie Ihre Suchanfrage eingeben, fügen Sie zwischen Suchoperator und Suchbegriffen kein Leerzeichen ein.
allinanchor:
Beschränkt die Suche auf Seiten, die alle Suchbegriffe im Ankertext der Seite enthalten.
Bei einem Anker handelt es sich um eine Markierung, die in einem bestimmten Abschnitt einer Seite eingefügt wird. Dadurch kann der Autor des Dokuments Links zu diesen Ankern erstellen, die den Leser schnell zum angegebenen Abschnitt führen. Das Inhaltsverzeichnis am Anfang des Dokuments verwendet z.B. Hyperlinks zu Ankern, die in dieses Dokument eingebettet sind. Fügen Sie keine anderen Suchoperatoren zusätzlich zum allinanchor:-Operator ein
Beispiel:
Geben Sie allinanchor:billige bücher in das Suchfeld ein, werden nur Seiten zurückgegeben, bei denen im Ankertext die Begriffe “billige” und “bücher” enthalten sind.
allintext:
Beschränkt die Suche auf Dokumente, deren Textbereich die Suchbegriffe enthält. Bei dieser Art der Suche sucht Google in Metadaten, Titeln und Ankern nicht nach den Suchbegriffen. Siehe auch intext: suche operator.
Geben Sie allintext: google suche in das Suchfeld ein, werden nur Dokumente zurückgegeben, in deren Textbereich sowohl “google” als auch “suche” vorkommt. allintitle: Beschränkt die Suche auf Dokumente, deren HTML-Titel alle Suchbegriffe enthält. Siehe auch intitle: suche operator.
Beispiel:
Geben Sie allintitle: google suche in das Suchfeld ein, werden nur Dokumente zurückgegeben, in deren HTML-Titel sowohl “google” als auch “suche” vorkommt.
allinurl:
Beschränkt die Suche auf Dokumente, deren URL alle Suchbegriffe enthält. Für den Suchoperator ist es weder erforderlich, dass die Suchbegriffe im Dokument nebeneinander stehen, noch dass die Wörter im Dokument in einer bestimmten Reihenfolge erscheinen. Der Suchoperator funktioniert zwar bei Begriffen in der URL, nicht aber bei URL-Komponenten (z. B. Zeichensetzung). Schrägstriche (“/”) werden beispielsweise ignoriert. Siehe auch inurl: suche operator.
Beispiel:
Geben Sie allinurl: google suche in das Suchfeld ein, werden nur Dokumente zurückgegeben, in deren URL sowohl “google” als auch “suche” vorkommt. Geben Sie allinurl:google/suche in das Suchfeld ein, werden dieselben Dokumente zurückgegeben wie im vorangegangenen Beispiel. Der Schrägstrich im Suchbegriff wird vollständig ignoriert.
cache:
Die Suchmaschine speichert den Text zahlreicher gecrawlter Dokumente zwecks Verfügbarkeit in einem gesicherten Format, genannt “Cache”. Eine Cache-Version einer Webseite kann abgerufen werden, wenn die Originalseite nicht verfügbar ist, z. B. wenn der Server der betreffenden Seite ausgefallen ist. Die Cache-Seite wird genau so angezeigt, wie sie dargestellt wurde, als der Crawler sie zum letzten Mal gecrawlt hat. Sie enthält jedoch (im oberen Bereich der Seite) eine Meldung, in der darauf hingewiesen wird, dass es sich um die Cache-Version der betreffenden Seite handelt. Nehmen Sie zusätzlich zu der Webadresse in Ihrer Anfrage Suchbegriffe auf, werden diese Suchbegriffe innerhalb des im Cache gespeicherten Dokuments markiert.
Beispiel:
Geben Sie cache:www.google.de in das Suchfeld ein, wird die gecachte Version der Google-Startseite zurückgegeben. Geben Sie cache:www.google.de presseveröffentlichung in das Suchfeld ein, wird der gecachte Content mit den Wörtern “Presse” und “Veröffentlichungen” markiert.
filetype:
Beschränkt die Suche auf bestimmte Dateitypen (z. B. Excel-Tabellenkalkulationen, PDF-Dateien oder Word-Dokumente). Geben Sie den Operator filetype: mit der Dateierweiterung ein. Geben Sie autos filetype:pdf in das Suchfeld ein, werden nur PDF-Dateien über Autos zurückgegeben.
info:
Gibt die folgenden Informationen für die betreffende URL zurück:
Der Cache der Seite
Der Seite ähnelnde Websites
Webseiten, die über Hyperlinks zur Seite verfügen
Auf dieser Seite verknüpfte Webseiten
Webseiten, die im Textbereich die URL enthalten
Beispiel:
Geben Sie info:www.google.de in das Suchfeld ein, werden die folgenden Informationen über die Google-Startseite zurückgegeben.
Der Cache von www.google.de
www.google.de ähnelnde Websites
Mit www.google.de verknüpfte Webseiten
In www.google.de verknüpfte Webseiten
Webseiten, die im Textbereich die Adresse www.google.de enthalten
intext:
Beschränkt die Suche auf Dokumente, die den Suchbegriff im Textbereich der Dokumente enthalten. Wenn Sie intext: vor jedem Wort in Ihrer Anfrage einfügen, erzielen Sie dasselbe Ergebnis wie mit allintext: vor der gesamten Anfrage.
Beispiel:
Geben Sie intext:google ein, werden Dokumente zurückgegeben, in denen der Begriff “google” im Textbereich erwähnt wird. Wenn bei einem Dokument der Begriff “google” zwar im HTML-Titel aber nicht im Textbereich enthalten ist, wird das Dokument nicht in den Suchergebnissen angezeigt. Wenn Sie intext:google suche eingeben, werden Dokumente zurückgegeben, in denen der Begriff “google” im Textbereich und der Begriff “suche” im Textbereich, Titel, Anker oder an einer anderen Stelle im Dokument erwähnt wird. Wenn Sie intext:google intext:suche in das Suchfeld eingeben, wird dasselbe Ergebnis wie bei Eingabe von allintext:google suche erzielt.
intitle:
Beschränkt die Suche auf Dokumente, die den Suchbegriff im HTML-Titel des Dokuments enthalten. Wenn Sie intitle: vor jedem Wort in Ihrer Anfrage einfügen, erzielen Sie dasselbe Ergebnis wie mit allintitle: vor der gesamten Anfrage.
Beispiel:
Geben Sie intitle:google suche ein, werden Dokumente zurückgegeben, in denen der Begriff “google” im HTML-Titel erwähnt wird und der Begriff “suche” im Textbereich, Titel, Anker oder an einer anderen Stelle im Dokument. Geben Sie intitle:google intitle:suche in das Suchfeld ein, wird dasselbe Ergebnis erzielt, wie wenn Sie allintitle:google suche eingeben.
inurl:
Beschränkt die Suche auf Dokumente, die den Suchbegriff in der URL enthalten. Dieser Operator funktioniert zwar bei Begriffen, nicht aber bei URL-Komponenten (z. B. Zeichensetzung). Schrägstriche (“/”) werden beispielsweise ignoriert. Wenn Sie den inurl:-Operator vor jedem Wort in Ihrer Anfrage einfügen, erzielen Sie dasselbe Ergebnis wie mit allinurl: vor der gesamten Anfrage.
Beispiel:
Geben Sie inurl:google suche in das Suchfeld ein, werden Dokumente zurückgegeben, in denen der Begriff “google” in der URL erwähnt wird und der Begriff “suche” in der URL, im Textbereich, im Titel oder an einer anderen Stelle im Dokument.vGeben Sie inurl:google/suche in das Suchfeld ein, werden dieselben Dokumente zurückgegeben wie im vorangegangenen Beispiel. Der Schrägstrich im Suchbegriff wird vollständig ignoriert. Geben Sie google inurl:google inurl:suche in das Suchfeld ein, werden Dokumente zurückgegeben, in deren URL sowohl “google” als auch “suche” vorkommt. Dabei werden dieselben Dokumente wie bei der Suchanfrage allinurl:google suche zurückgegeben.
link:
Beschränkt die Suche auf alle Seiten, die mit der in der Anfrage genannten Website verknüpft sind.vAn diesen Suchoperator und die angegebene Website kann kein anderer Suchbegriff angehängt werden.
Geben Sie link:www.berkeley.edu in das Suchfeld ein, werden alle Seiten zurückgegeben, die eine Verknüpfung zu dieser Seite herstellen.
site:
Schränkt die Suche nach Dokumenten auf einer Website ein. Wenn Sie keine Website angeben und nur den generischen Domainnamen der obersten Ebene eingeben (z. B. .com, .edu oder .org) gibt die Suchmaschine alle Dokumente in der generischen Domain der obersten Ebene zurück. Der site:-Operator ermöglicht eine erweiterte Beschränkung der Suche bis auf Verzeichnisse.
Beispiel:
Geben Sie hilfe site:www.google.de in das Suchfeld ein, werden Hilfe-Seiten oder Nutzerdokumentationsseiten in www.google.de zurückgegeben. Geben Sie hilfe site:de in das Suchfeld ein, wird nach Hilfe-Seiten oder Nutzerdokumentationsseiten in allen Websites gesucht, die die Erweiterung .de aufweisen. Geben Sie site:www.google.com/enterprise/ ein, wird die Suche auf die Objekte beschränkt, die sich auf der Ebene des Unternehmensverzeichnisses befinden. Wird der nachstehende Schrägstrich in der Anfrage ausgelassen, wie beispielsweise in www.google.com/enterprise werden zusätzlich alle Unterverzeichnisse durchsucht.
Quelle: google.uni-koeln.de
Tags: Google, Google-Suche, Suchmaschine
Doppelcontent
Autor: Markus Fettke | Kategorie: Internet
häufigsten Ursachen für internen doppelten Content:
- Eine Domain ist sowohl mit als auch ohne “www” aufrufbar.
- Es besteht eine Doppelung bei der Internationalisierung (zum Beispiel einmal nur “.de” und einmal “.de.de”)
- Die Seite ist unter zwei verschiedenen URLs aufrufbar (zum Beispiel einmal mit der Endung “.de” und einmal mit der Endung “.html”)
- Die Tracking Parameter verursachen zwei verschiedene URLs (zum Beispiel einmal mit der normalen Endung “.de” und einmal mit der Endung “.de/source=11“)
Sollte eines dieser Beispiele zutreffen, hat man wegen des identischen Seiteninhalts doppelten Content und man wird unter Umständen mit den Folgen leben müssen. Dabei ist man ein wenig den Launen der Suchmaschinen ausgeliefert. Denn Google könnte durchaus erkennen, dass es sich um internen doppelten Content handelt. In diesem Fall würden die beiden URLs als identische Seiten behandelt werden. Gerade bei einer URL mit “www” und einer URL ohne “www” geschieht dies recht häufig. Doch es kann auch anders laufen und Google behandelt die beiden URLs wie jeden anderen Fall von doppelten Content.
Quelle: drweb.de
Tags: Doppelcontent, Google, Suchmaschine